11. September 2001

Der Tag, der die Welt veränderte

Vermutlich hat noch jeder die schrecklichen Bilder vor Augen als am 11. September 2001 zwei Passagierflugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center (WTC) flogen und die Zwillingstürme anschließend einstürzten. Ob es sich hierbei tatsächlich um einen terroristischen Anschlag, oder um einen sogenannten „Insider job“ (also von den Amerikanern selbst herbeigeführt) handelt, soll in diesem Artikel nicht geklärt werden. Obwohl vermutlich tatsächlich nur eine Mini-Nuklear-Bombe (SADM=Special Atomic Demolition Munitions) genug Kraft hätte, fast den gesamten  Stahl zu pulverisieren und das Wort „ground zero“ eigentlich solch eine atomare Sprengung beschreibt. Doch darüber gibt es bereits genug interessante Beiträge und Diskussionen im Internet (z.B. Die dritte Wahrheit). Vielmehr soll dieser Beitrag aufzeigen, was im Hintergrund dieses Desasters geschah und was es eigentlich bedeutet, dass diese beiden Türme des Welthandelszentrums (!), der teuersten Stadt Amerikas, der größten Weltmacht dieser Erde, zu Staub explodierten.

„Die Ziegelsteine sind gefallen, aber mit Quadern bauen wir auf. Die Sykomoren sind abgehauen, aber wir setzen Zedern an ihre Stelle.“

Jesaja 9:9-10

Ungefähr 730 Jahre vor Christus, befand sich Israel in seiner Blütezeit, voller Wohlstand und in bester Verfassung. Dieser Zustand führte das Volk zu einem Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Nationen, leider aber auch zu einer inneren Abkehr von Gott. Sie fühlten sich als die „Gesegneten des Herrn“, welche sie bis dato auch waren, jedoch wandelten sie in ihren Herzen nicht mehr nach den Geboten Gottes und fielen ab. Bis zu jenem schicksalshaften Tag; Ihre Feinde fanden eine Lücke in ihrem Sicherheitszaun/Mauer, drangen bis in den Kern der Stadt ein und mordeten und plünderten. Israel war eine Zeitlang stark traumatisiert, doch dann kam es zu dem oben besagten Zitat aus Jesaja. In genau derselben Verfassung – „Eine Nation unter Gott“ – befand sich das amerikanische Volk am 11. September 2001. Das Volk, das einst der Verfolgung fliehend das „Land von Milch und Honig“ besiedelte und innerhalb weniger Jahre mit Wohlstand gesegnet und zur einflussreichsten Nation der Welt aufstieg. Doch trotz höchster Technologien und Sicherheitsstandards, war Amerikas Verteidigung nicht in der Lage dieses Unheil an diesem Tage abzuwehren.

A group of firefighters walk amid rubble near the base of the destroyed south tower of the World Trade Center in New York in this file photo from September 11, 2001. This year's anniversary of the September 11 attacks in New York and Washington will echo the first one, with silence for the moments the planes struck and when the buildings fell, and the reading of 2,792 victims' names. REUTERS/Peter Morgan-Files HB/Die Ziegelsteine sind gefallen…“ – nach dem Angriff des Feindes blickte Israel auf die zerstörten Mauern und Gebäude. Nach dem terroristischen Angriff auf das WTC, blieb Amerika im Schock seiner Trauer derselbe Anblick; beide Türme samt Inhalt fielen zusammen. Zurück blieben nur Schutt und Asche. Die Menschen, der Beton, Glas und selbst der Stahl wurden nahezu vollständig pulverisiert.

 

„…aber mit Quadern bauen wir auf.“ – Nachdem sich Israel von dem Kriegstrauma erholt hatte, beschließen sie die Stadt wieder aufzubauen. Diesmal jedoch mit qualitativ besseren Materialien; Quadern, massive Steine aus dem Fels der Berge heraus geschlagen. Sie wollten noch höher und noch besser bauen als zuvor. Dasselbe in Amerika, statt Aufmerken, Reue und Demut, machte Amerika denselben Fehler und „setze noch einen drauf“; auf dem Grundstein, welcher ebenso ein Quader (aus den Adirondack Mountains) ist und für den Wiederaufbau des WTC verwendet wurde, standen die Worte: „(Der) anhaltende Geist der Freiheit“ eingraviert. Dies sind keine Worte der Demut, sondern des Widerstands.

„Die Sykomoren sind abgehauen…“ – Im Schatten der großen Twin-Tower stand eine kleine Kapelle, die Saint Paul’s Chapel. In dieser Kapelle betete der erste Präsident der Vereinigten Staaten, George Washington, bevor er am 30. April 1789 in der Federal Hall die erste Inauguration (lat. augurum „Vorzeichen“) abhielt. Sein Gebet, in dem er um himmlischen Schutz und Beistand bat, aber auch verdeutlichte, dass das Volk nicht den Segen von Oben erwarten solle, wenn es die Gebote Gottes verlassen würde, war sehr ernsthaft. An der nordwestlichen Ecke der Kapelle stand eine große kalifornische Sykomore (Platanenart-Platanus racemosa). Dieser Baum (ein Baum in der Bibel symbolisiert einen Menschen, der nach dem Bilde Gottes geschaffen ist = Jesus Christus, der Baum des Lebens) wirkte wie ein riesiger Abwehrschild und bewahrte so die Kapelle vor großen Schaden, als die Teile des großen und schweren Antennenmastes, der auf einem der Türme installiert war, hinabfielen. Obwohl der Zusammensturz sogar auf der Richter-Skala erfasst wurde, zerbrach auf wundersame Weise nicht mal eine einzige Glasscheibe an der Kapelle. Es scheint, als wollte Gott etwas zeigen. Die Sykomore, quasi ein Opfer, wurde von dem Mast zertrennt und später „The Tree of Hope“ genannt. Es lohnt sich darüber tiefer nachzudenken.

Der zweite Teil der Geschichte der Sykomore ist nicht weniger interessant; nachdem die Aufräumarbeiten fertig waren, wurde die abgeschlagene untere Hälfte des Baumes, mitsamt seiner Wurzel, in Bronze gegossen (nachgebildet) und an dem finanziell wertvollsten Platz Amerikas aufgestellt – der WALL STREET (!)

Doch weiter mit Jonathan Cahn; In seinem Buch beschreibt er, wie nun dieser abgeschlagene Baum (ein Zeichen des Gerichts), an die Wall Street verfrachtet wird. Genau in jene Straße, an der im Mai 1792 das sogenannte „Buttonwood Agreement“ (Buttonwood = Platanenart) unterzeichnet wurde und der Grundstein für die später wohl größte finanzielle Macht der Welt gelegt wurde. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Kurse in den Keller und so wurde der Beginn der Wirtschafts- und Bankenkrise eingeläutet. Er zeigt die präzise Übereinstimmung mit der Shemitah (dem Sabbat-Jahr des hebräischen Kalenders) auf und damit auch die Zahl 7, die in der göttlichen Mathematik die Zahl der Vollendung darstellt. Nach Cahns Feststellungen geschah der Börsenkrach vom September 2008 genau 7 Jahre nach dem 9. September 2001, trotz eines 700 Milliarden-Dollar-Rettungspaketes und führte zu einem Rückgang an der Börse von 7% – in Höhe von 777 Punkten – am letzten Tag des hebräischen 7. Jahres.

„…aber wir setzen Zedern an ihre Stelle.“ – das Zeichen dafür, dass Amerika stärker aus dieser Krise hervor kommen würde, als es zuvor war, sollte die Einpflanzung einer Zeder sein, da sie zumal größer und stärker als die Sykomore ist.

Cahn resümiert, dass Gott, bevor Er eine Nation richtet, Er ihnen zuvor eine Warnung sendet. Doch Amerika hat, wie einst Israel, mit Trotz, statt mit Buße geantwortet. Cahn warnt die Christen, nicht „lauwarm“ zu sein und weist auf die Kraft des Gebetes hin und auf die Notwendigkeit in Aktion zu treten, um Amerika´s Moral zu beeinflussen.

Anmerkung

Der „Goldene Stier“ der Wall Street sieht dem erwachsen gewordenen „Goldenen Kalb“, dass das aus Ägypten kommende Volk Israel damals vor dem Berg Gottes anfertigte, zum Verwechseln ähnlich. Und sind nicht die reichsten Juden der Welt an der Wall Street zu finden?

Symbolik der Türme

Seit dem Bau der großen Pyramide vor über 5000 Jahren, haben große Bauwerke in großen Städten einen besonderen Stellenwert. Die modernen Bauwerke stehen dabei den alten in nichts nach; die Baumeister der Moderne, verwenden die gleichen geometrischen Formen und Maße wie die der Antike und der babylonischen „Alten Welt“. Die Bauwerke enthalten dieses „Wissen“ der Alten Welt und die Eingeweihten erkennen es. Jede Großstadt dieser Welt hat mindestens eins dieser Monument-Symbole. In dem Fall des 11. September, standen die Zwillingstürme des World Trade Centers (=Welthandelszentrum) symbolisch für die zwei Säulen „MACHT“ und „KRAFT“. Die Zwei Säulen Bauweise ist in der Freimaurerei nicht nur bekannt durch die Tore von Atlantis und die Säulen des Herkules, sondern besonders auch durch die zwei Säulen „Jakin & Boas“ an dem Tempel Salomos. Es gibt noch eine weitere Parallele; das Horn. Wenn der Psalmist schreibt „Aber mein Horn erhöhst du wie das eines Büffels“, dann bedeutet es, das er einfach mehr Kraft bekommen hat. In Zusammenhang mit einem zweitem Horn bedeutet es ebenfalls „Macht und Kraft“, ähnlich wie bei dem Stier auf der Wallstreet. Wobei das Bauwerk menschliche Weisheit und Erkenntnis ausdrückt, während der Stier die tierische Macht/Kraft verbildlicht. Aus dieser Sicht vielleicht mit der Sphinx in Ägypten vergleichbar; der menschliche Kopf auf dem Tierkörper, die menschliche Intelligenz über der tierischen Kraft, oder auch die herrschende Elite über dem einfachen Volk… Die Hörner des Stieres stellten also im kleinen dar, was die Türme im Großen darstellten. Es gibt sie aber auch im positiven Bereich, wie an der Statue des Mose von Michelangelo zu sehen ist.

Biblische Prophetie

„Du, König, hattest einen Traum, und siehe, ein großes und hohes und hell glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer, seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. „Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, sodass er die ganze Welt füllte.“ Daniel 2:31-35 Mehr zum Thema und weitere Daten finden Sie in der Daniel Trilogie.

Zusammenfassung

Manche mögen das alles für puren Zufall halten, oder in die Ecke der Verschwörungstheorien stellen, z.B. weil George Washington, als er eingeschworen wurde, seine Hand auf einer Freimaurer-Logen-Bibel lag und der Freimaurer Robert Livingston die Zeremonie geführt hat, doch denen sei gesagt: die ganze Welt ist geistlich Sodom und Ägypten und jede größere Stadt symbolisiert das Babylon Nimrods. Die letzte große Ausgießung des Heiligen Geistes fand in Amerika statt. Da das Gericht am Hause Gottes beginnt, ist es nicht verwunderlich, wenn die große Trübsal auch dort in Amerika beginnt! Es gibt eine Prophezeiung das Los Angeles, und zwar schon sehr bald, im Meer versinken wird. Stellt man sich die Kettenreaktion in Verbindung mit dem Yellowstone Vulkan vor, kann man sich vorstellen was passiert. Wenn ganz Nordamerika in Schutt und Asche liegt, Handlungsunfähig und Bankrott, was werden die anderen Nationen machen? Palästina, Russland, Europa, China?

Amerika (13 Sterne, 13 Gründer Staaten, siehe OF 13:11) ist das letzte Land in der westlichen Himmelswelt unter den Nationen und heute speziell Kalifornien, über dem der Heilige Geist schwebt. Wenn die (Gnaden-/Lamm-) Zeit der Heiden erfüllt (Römer 11:25) ist, wird Er sich Seinem Volk ISRAEL zuwenden. In demselben Kapitel wird auch über die Offenbarung und Vollendung des Malzeichens des Tieres (666) und der Auserwählten gesprochen. Es zeigt, dass in Amerika das Ende der Heidenzeit stattfindet. Es wird keine weitere Nation mehr eine Erweckung haben, außer jene 144.000 Auserwählte aus dem Stamme Benjamin, die Gott zuvor erwählt hat. Die Heiden, die die Gnade und das Heil ablehnten,  blieben unter dem Fluch und gehen durch das Gericht. Der Löwe wird sie richten. Wenn Amerika nicht Buße tut, umkehrt und sein Herz Gott wieder zuwendet, dann wird die jetzige Generation vermutlich jene sein, die das Gericht Gottes Hautnah erlebt.

So wie der Baum einerseits ein Opfer symbolisierte, das die Kapelle (Gemeinde) schützte, war er zum anderen ein Zeichen des beginnenden Gerichts. In der Bibel wird im Buch der Offenbarung Kapitel 5 aufgezeigt, dass Jesus Christus bei Seinem ersten Kommen, als das Lamm Gottes kam, um für seine Auserwählten geopfert zu werden (Jes 53). Doch ER ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der bei seinem zweiten Kommen das Gericht mitbringen wird! ER ist der König der Könige und der Herr der Herren, wer will mit ihm rechten? ER wird Sein Königreich aufrichten!

„Es soll nicht durch Macht oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“

Sacharja 4:6
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